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Montag, 23. Mai 2016

Open Access - Ein guter Weg

Der freie Zugang zu wissenschaftlicher Information



Open Access meint den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Information. Die Informationsplattform open-access.net deckt den steigenden Informationsbedarf zum Thema Open Access, bündelt Informationen und bereitet diese für verschiedene Zielgruppen und Szenarien auf. 


Hier finden Sie spezifische Informationen zu Open Access in verschiedenen Fächern. Expertinnen und Experten aus dem jeweiligen Fach haben hier Informationen z.B. über fachspezifische Repositorien, relevante Open-Access-Zeitschriften sowie allgemeine Informationen zur Verbreitung und Akzeptanz von Open Access im jeweiligen Fach zusammengestellt. 




Die Informationsplattform bietet die Möglichkeit eines zielgruppenorientierten Einstiegs in das Thema Open Access. Hier haben wir für verschiedene Zielgruppen relevante Informationen zusammengestellt. Längere und ausführlichere Texte zu vielen hier angesprochenen Themen finden Sie über den Einstieg Allgemeines.





Open Access ist ein aktuelles und zukunftsweisendes Thema, das weltweit große Unterstützung findet. Gründe für Open Access sind unter anderem die erhöhte Sichtbarkeit und Wirksamkeit wissenschaftlicher Texte sowie vielfältige Nachnutzungsmöglichkeiten für wissenschaftliche Resultate durch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Öffentlichkeit. Doch es gibt auch Vorbehalte gegen Open Access.  Die Informationsplattform bietet die Möglichkeit für einen thematischen, einen disziplinspezifischen und einen zielgruppenorientierten (z.B. Autor/in oder Gründer/in einer Zeitschrift) Einstieg in das Thema Open Access.

Sonntag, 22. Mai 2016

Charles Darwin - Entstehung der Arten

Und der Streit geht weiter


Er gilt wegen seiner wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler. Darwin wurde 1992 in einer Liste der einflussreichsten Personen in der Geschichte auf dem 16. Platz gereiht. Die von Darwin begründete und seitdem ständig weiterentwickelte Evolutionstheorie stellt für die Biologie das grundlegende Paradigma dar. Alle biologischen Teildisziplinen, wie Zoologie, Botanik, Verhaltensforschung, Embryologie und Genetik werden unter einem einheitlichen Dach“ versammelt. 




Die Ende 1831 begonnene und fast fünf Jahre andauernde Reise mit der HMS Beagle, die den jungen Darwin einmal um die Welt führte, war zugleich Schlüsselerlebnis und Grundlage für sein späteres Werk.
Die HMS Beagle an der Einfahrt zum Beagle-Kanal (Murray Narrows) in Feuerland.
Die im November 1859 veröffentlichte Theorie erklärt die Entstehung der Arten als Ergebnis der Evolution und war trotz ihrer grundlegenden Bedeutung lange Zeit und ist bis heute umstritten. Charles Darwin veröffentlichte die revolutionäre Theorie: "Menschen, Tiere und Pflanzen sind nicht von Gott erschaffen, sondern Ergebnis der Evolution". Darwins Werke, allen voran Entstehung der Arten und Abstammung des Menschen, lösten schon kurz nach ihrem Erscheinen eine Flut von Rezensionen und Reaktionen aus. Darwins Theorien berührten nicht nur biologische Fragestellungen, sie hatten auch weitreichende Implikationen für Theologie, Philosophie und andere Geisteswissenschaften sowie für den Bereich des Politischen und Sozialen. Papst Benedikt sagte mal dass Religion und Wissenschaft in letzter Konsequenz eben nicht kompatibel sind. Zum Kern der institutionalisierten Religionen gehört zu glauben statt zu fragen und bestimmte Fragen zu verbieten. Religiöse berufen sich gern auf das sogenannte Kambrische Zeitalter und führen es als Gottesbeweis ins Feld: Vor mehr als drei Milliarden Jahre habe das Leben auf Erden lust- und skelettlos dahingedämmert, bevor es in einem kurzen Zeitraum zu einer explosionsartigen Vermehrung der Arten kam. Aus der Unscheinbarkeit traten plötzlich zahnbewaffnete Räuber gegen gepanzerte Beute an. Wie, wenn nicht durch die Hand des Allmächtigen konnte eine derartig komplexe Vielfalt binnen so kurzer Zeit entstehen?
(Das Kambrium ist eine Epoche der Erdgeschichte, die etwa dem Zeitraum vor etwa 541 bis 485,4 Millionen Jahren entspricht. Während dieser Zeit entstanden in der sog. Kambrischen Explosion infolge veränderter Umweltbedingungen im Meer (u. a. erhöhter Sauerstoff-Anteil) fast alle heutigen Tierstämme). 
Untersuchungen des Kambrium in Neufundland, die unterste und älteste geochronologische Periode in der Erdgeschichte

Noch ungeheuerlicher war für die meisten von Darwins Zeitgenossen die Schlussfolgerung, dass Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben. 





Nicht zuletzt deshalb wurde die Evolutionstheorie als eine Bedrohung der politischen, religiösen und sozialen Ordnung der Zeit gebrandmarkt. Diese Moderne akzeptiert nichts Gegebenes, auch keine göttlich abgeleitete Ordnung. Die Argumente, organisierter Glaube habe zu viel mehr Hass, Tod und Leid geführt als Unglaube, sind nur schwer von der Hand zu weisen. Doch geschadet hat das den Religionen kaum, sie haben bisher allen Angriffen der Naturwissenschaften getrotzt.

Wichtige Teile seiner Theorie hatten sich rasch durchgesetzt: die Tatsache der Evolution an sich und die gemeinsame Abstammung. 

Erst die synthetische Evolutionstheorie, auch als zweite darwinsche Revolution bezeichnet, verhalf auch der Selektionstheorie zum Durchbruch. Im 20. Jahrhundert entstanden unter dem Einfluss Darwins neue Disziplinen wie die Verhaltensforschung und die Soziobiologie, deren Anwendung auf den Menschen in der Philosophie als evolutionäre Ethik diskutiert wird. Die Evolutionäre Erkenntnistheorie geht letzten Endes auf Darwin zurück und wichtige Elemente der Evolutionsökonomik wurden von seinem Werk beeinflusst.






Kein anderer Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts hat unser modernes Weltbild – sowohl in der Biologie als auch über sie hinaus – stärker beeinflußt als dieser englische Forscher.













Die vier Hauptvertreter des Darwinismus.
Jean Lamarck, Charles Darwin, Ernst Heinrich Häckel, Etienne Geoffroy St. Hilaire.

Montag, 16. Mai 2016

Ein neues Start-Up Unternehmen "Foodguide" (das als FoodBlog anfing) kommt mit einer sehr interessanten App daher. Wenn der Lieferservice mal wieder langweilt, dann lass dich vom Foodguide inspirieren. Neue Gerichte in deiner Stadt entdecken. (bisher: Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München) Die App ist ein Führer fürs Smartphone, Nach einem speziellen Algorithmus werden individuelle Gerichte empfohlen. Die Gerichte dann einfach je nach Gefallen nach rechts oder links wischen. Die Tips stammen aus der Instagram Community und werden vom Foodguide Team redaktionell kontrolliert und bewertet.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Aliens in der Tiefe

Mit anderen Worten kann man diese sensationellen Entdeckungen kaum beschreiben.
Die NOAA Tiefsee Sonde dringt dabei in Tiefen vor wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. ☺


Noch bis zum 10. Juli 2016 überträgt die NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) 
zum LIVE Strem hier oder Banner klicken 

die Aufnahmen täglich via LiveStream.
In 11 Kilometer Tiefe, am Boden des Marianengrabens hoffen die Forscher auf bislang unbekannte Lebensarten zu stoßen ... und das haben sie ...



bislang unbekannte Arten von Fischen, Quallen, Korallen, Parasiten und Krustentieren und – leider aber auch menschliche Abfälle.






Das „Okeanos Explorer“ Team überträgt täglich LIVE von 10:30 bis 18:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. 
Zwischen den Live Sendungen stehen 3 Kanäle von aufgezeichneten Videos zur Verfügung.

Fotos ©NOAA Office of Ocean Exploration and Research, 2016 Deepwater Exploration of the Marianas.

Montag, 9. Mai 2016

Der "James Bond" der US Geheimdienste

Der ehemalige NSA- und CIA-Chef Michael Hayden sagte 2014: „Wir töten Menschen auf der Basis von Metadaten", dank der Software von "Palantir" in Silicon Valley. Mit rund 18 Milliarden Euro bewertet ist es das wertvollste und wichtigste Startup der Welt. Fast jede US-Behörde, die NSA, CIA, Homeland Security und das FBI bis zu den Marines, der Air Force und die US Katastrophenschutzbehörde, arbeitet mit Palantir-Software. Vieles war von der Firma nicht bekannt. Erst 2010, als das Hackerkollektiv Anonymous enttarne, wurde bekannt dass die US Regierung div. Aufträge an Palantir vergab. Darunter die Analyse der Wikileaks Veröffentlichungen und das ausfindig machen von Osama Bin Laden. Auch bestäting ist, das Palantir für den BND (Bundesnachrichtendienst/Auslandsgeheimdienst) und der Bundeswehr gearbeitet hat. Nachwievor steht der BND in der Kritik der NSA geholfen zu haben,"gesetzeswidrig" Ziele in Deutschland und Europa auszuspionieren. 
Alexander Karp

Anonymous YouTube 
Wer oder was ist also Palantir? Der Mitgründer und Chef von Palantir Technologies  ist der US-Milliardär "Alexander Karp". Finanziert wurde das ´damals  neue  Starup Unternehmen durch den Risikokapitalgeber In-Q-Tel, dem Investmentarm der CIA. Palantir ist darauf spezialisiert, große Datenmengen aus verschiedenen Informationsquellen, wie Inhalte aus Blogs, Foren, dem Facebook oder auch Twitter sammenzuführen, aufzubereiten und darzustellen – um sie für Analysten nutzbar zu machen. Auch die Deutsche Telekom ist sehr an der Software interessiert und der CEO Tim Höttges hat sich schon mit dem Palantir-Management getroffen. Der 48-jährige marxistisch angehauchte Alexander Karp lebte von Mitte der 90er Jahre bis ca. 2001 in Deutschland. Er beschäftigte sich mit der von Karl Marx beeinflussten Kritischen Theorie, pflegte den Kontakt zum linksintellektuellen Studenten. Der Mann  mit dem  mysteriösen Tech-Unternehmen ist äusserst medienscheu und es ist nicht leicht ihm beizukommen. In einem Blog schrieb "James Bond - Karp", er halte Demokratie und Freiheit für grundsätzlich inkompatibel, da Demokratie zu einer Ausweitung des Wohlfahrtsstaats führe, der seiner Ansicht nach die Freiheit des Individuums bedroht. Na dann !!

Sonntag, 8. Mai 2016

Sind die Panama Papiere ein Fake ?

Oder ein gigantischer Propaganda Coup der USA ?
Untersuchungen von Nichtregierungsorganisationen zeigten bereits im Herbst 2015, wieviele US-Firmen Geld in Steueroasen verstecken. Es wurde eine Summe von 2,1 Billionen Dollar genannt. Analysiert wurden die offiziellen Steuerberichte der 500 größten Unternehmen aus 2014. Allein 181,1 Milliarden Dollar habe Apple bis 2014 im Ausland geparkt und dadurch fast 60 Milliarden Dollar Steuern eingespart. Auf 30 multinationale Unternehmen entfallen rund 1,4 Billionen Dollar in Steueroasen. Pikant ist in diesem Zusammenhang der Werdegang der Panama Papiere. Die umfangreiche Sammlung der Daten und Dokumente wurde offenbar trotz bestehender Sicherheitsmaßnahmen von einem anonymen Informanten einer deutsche Zeitung in München angeboten. Auch einer der Gründer der jetzt angeschwärzten Firma Mossack Fonseca & Co. stammt aus Deutschland: Es ist der in Fürth geborene Rechtsanwalt Jürgen Mossack. Sein Vater arbeitete für den US-Geheimdienst CIA.

Auch das Netzwerk der Journalisten ICIJ, die Daten der Panama-Papiere analysieren, hat seinen Sitz in den USA. Auffällig an den bis jetzt bekanntgewordenen Daten aus den Panama Papieren ist die Tatsache, dass kaum Personen aus den USA in diesem Zusammenhang genannt wurden. Sogar Putins Name taucht in den Daten nicht auf, sondern es werden Rückschlüsse gezogen, mit welchen Personen er Verbindungen und Geschäftsbeziehungen pflegen könnte. Eine Geschäftsbeziehung allein ist aber kein Beweis für eine Steuerhinterziehung oder eine Verschleierung von Vermögensverhältnissen. Nach Einschätzung des Nachrichtensenders n-tv ist bisher durch die Veröffentlichung der Panama-Papieren keine Straftat der dort genannten Personen belegt. Bewertet wird die Kampagne als einseitig, da nur einige ausgewählte Medienkonzerne Zugang zu den vollständigen Daten der Panama-Papiere hätten. Sehr fragwürdig ist, dass insbesondere russische Oligarchen im Mittelpunkt des Interesses stehen, während ein signifikanter Anteil der wahren Reichen in der Welt verschwiegen würde. Auch verdächtig ist die Einflussnahme von Organisationen wie Ford Foundation, Rockefeller Familienstiftung, W. K. Kellogg Foundation oder des Milliardärs George Soros, die maßgeblichen Einfluss auf die Tätigkeit des CPI und damit das Netzwerk 
der Journalisten nehmen würden. Dadurch seien die veröffentlichten Informationen gefiltert. 
Die Amerikaner lieben die Bermudas und die Kaiman-Inseln, wo rund 60 Prozent der größten US-Firmen mindestens eine Briefkastenfirma haben.
Welches ₩ort in den ₦achrichten oder ₱ublikationen die wir tagtäglich konsumieren ist denn überhaupt noch glaubwürdig ? ﴾nein▒danke﴿